Kati Körner – meine Philosophie

Meine Aufgabe sehe ich darin, Sie dabei zu unterstützen, ein selbstbestimmtes, seelisch und körperlich gesundes Leben zu führen. Eine wesentliche Grundlage dafür ist Ihre Fähigkeit sichere Bindungen einzugehen, denn ohne ein stabiles soziales Umfeld verlieren Sie täglich wertvolle Lebensenergie.

In der schriftlichen Beurteilung meines Zeugnisses der 7. Klasse hieß es: “Kati kann sich erstaunlich gut in die Probleme anderer Schüler einfühlen. Sie wird von ihren Mitschülern für ihre Sozialkompetenz sehr geschätzt.” Heute weiß ich, daß das, was meine Lehrerin damals in mir sah nicht nur Veranlagung war. Es hatte sehr viel mit dem Elternhaus zu tun, in dem ich groß geworden bin: Eine ängstliche, überfürsorgliche Mutter, die ihre eigenen Bedürfnisse komplett vernachlässigte und anderen unbewußt dafür die Schuld gab – und ein nach außen stark wirkender Vater, der seinen Selbstwert aufgrund des Aufwachsens ohne leibliche Eltern über Leistung und die Anerkennung durch andere zu stabilisieren versuchte. Die Strategie, die ich als Kind aufgrund dieser speziellen Konstellation entwickelte, um Liebe und ein Gefühl von Geborgenheit und Aufmerksamkeit zu bekommen, war: “Beobachte die Stimmung und Verfassung der Erwachsenen genau und passe dein Verhalten entsprechend an! Erfülle alle Erwartungen, die man an dich stellt!” Auch wenn mir die Fähigkeit andere “zu lesen” heute in meiner Arbeit sehr zugute kommt – sie hatte lange Zeit auch ihre Schattenseiten: Sie führte zur Selbstaufgabe und zum Verlust des Kontakts zu meinen eigenen Gefühlen und Bedürfnissen. Die Folge war, daß ich mich in Partnerschaften bis zur Unkenntlichkeit verbogen und angepaßt habe. In mir schlummernde Wünsche und Ziele habe ich so lange vernachlässigt bis ich sie selbst nicht mehr spüren konnte. Unterbewußt habe ich dann meinen Partner für die in mir wachsende Unzufriedenheit verantwortlich gemacht. Die negativen, nicht verarbeiteten Gefühle führten dazu, daß ich nach geraumer Zeit keine Liebe mehr empfinden konnte. Mir fehlte das Vertrauen in mich und meine Fähigkeiten. Da ich nicht glaubte für mich selbst gut sorgen zu können bin ich im “warmen Wechsel” von einer Beziehung in die nächste gerutscht. Erst als ich die Hintergründe erkannt und mich meinen Ängsten und der Heilung meines “inneren Kindes” angenommen habe konnte ich diese Muster durchbrechen, mich in Beziehungen wieder autenthisch zeigen und beginnen, selbstverantwortlich und selbstbestimmt zu leben. Ich habe also am eigenen Leib erfahren müssen, wie stark man durch ungelöste Bindungsprobleme in allen Lebensbereichen  ausgebremst wird! Ca. 50% der Menschen in Deutschland leiden (in unterschiedlichem Ausmaß) darunter – meist jedoch leider ohne es zu wissen! Fehlt das Verständnis dafür tappt man im dunklen und glaubt, daß die äußeren Umstände verantwortlich dafür sind. Mir ist so das Thema “Unsichere Bindung und Co-Abhängigkeit” zur Herzens-Angelegenheit geworden! Alles, was ich Ihnen vermittle ist nicht nur formales theoretisches Wissen, sondern selbst durchlebte Erfahrung und Realität.

Stagnation führt in die Krankheit, denn Wachstum und Entwicklung sind Grundbedürfnisse des Menschen.

Den meisten Menschen ist bewußt, daß eine ungünstige Lebensweise, wie unpassende Ernährung und zu wenig Bewegung, zur Entstehung von Krankheiten führt. Oft wird aber nicht beachtet, daß anhaltender negativer Streß – durch ungelöste Probleme, wiederkehrende Konflikte, Beziehungsfrust oder das Aufschieben von Entscheidungen – ebenfalls langfristig die Gesundheit untergräbt. Das Verdrängen und (meist unbewußte) Verweigern von Veränderung kostet eine Menge Energie und schwächt so letztendlich unser Immunsystem. Oft äußert sich das anfangs in einer diffusen, anhaltenden Abgeschlagenheit, in Antriebslosigkeit, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen oder einem Gefühl von “innerer Getriebenheit”. Wird dem weiterhin keine Beachtung geschenkt und nur oberflächlich und rein symptomatisch behandelt, dann folgen in der Regel – je nach Konstitution – die verschiedensten chronischen Beschwerden.

Die Qualität unserer Beziehungen steht in direkter Relation zur Lebensqualität.

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Wir stehen vom ersten bis zum letzten Atemzug in Beziehung zu anderen. Die Aufarbeitung von Bindungsstörungen und den damit einhergehenden Problemen mit Intimität und Kommunikation ermöglicht  die Entstehung und langfristige Aufrechterhaltung glücklicher, harmonischer Partnerschaften, Familienbeziehungen und Freundschaften. Voraussetzung dafür ist die Bereitschaft und Fähigkeit zur Selbstreflexion, um Eigenanteile an Beziehungsproblemen zu erkennen und zu lösen.

Der Grad der emotionalen Fitneß bestimmt in hohem Maß die Qualität unserer zwischenmenschlichen Beziehungen.

Emotionale Fitneß ist die Fähigkeit, sich gefühlsmäßig in verschiedensten Lebenssituationen in Balance zu halten und “bei sich zu bleiben”. Dazu ist es wichtig zu verstehen, was Emotionen eigentlich sind: Ihre ganz individuelle Reaktion auf einen äußeren Einfluß! Das Außen ist nicht dafür verantwortlich, wie wir uns fühlen. Wir entscheiden selbst darüber, wie wir reagieren. Emotionale Unabhängigkeit vom Gegenüber ist eine weitere Voraussetzung dafür, langfristig glückliche erfüllte Beziehungen führen können.

Gedanken sind Energie. Sie beeinflussen unsere wahrgenommene Realität und damit unser Wohlbefinden.

Unser Gehirn kann nicht zwischen etwas, was wir uns lebhaft vorstellen und dem, was wir tatsächlich erleben unterscheiden. Das sollten wir uns zunutze machen:

Was kommunizieren wir uns selbst tagtäglich? Entspricht es tatsächlich der Realität? Ist es konstruktiv oder destruktiv? Hilft es uns, gesteckte Ziele zu erreichen oder blockiert es uns? Gedanken erzeugen Emotionen in uns, die die Art wie wir uns und unsere Umgebung wahrnehmen positiv oder negativ verändern.

Beispiel: Ein Mensch, der fast von einem Bus überrollt wird und um Haaresbreite dem Tod entrinnt, könnte denken: “Warum passiert immer ausgerechnet mir sowas?” oder aber er sagt sich: “Ich habe einen Schutzengel! Das Leben meint es gut mit mir…”

Die Art des Denkens erzeugt ganz unterschiedliche Realitäten. Sie beeinflußt deshalb auch in hohem Maß unsere Lebensqualität! (Siehe auch “Macht der Gedanken“)

Bei Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung Ihre Kati Körner

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