Meine Philosophie

Ich helfe Ihnen die Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes seelisch und körperlich gesundes Leben zu entwickeln.

Viele Menschen haben den Kontakt zu sich selbst verloren. Sie sind nicht dazu in der Lage ihre Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse wahrzunehmen und sie anderen gegenüber klar und angstfrei zu kommunizieren. Im Laufe des Lebens erworbene Schamgefühle, abgelehnte Persönlichkeitsanteile und negative innere Dialoge machen es schwer, sich verletzlich zu zeigen. Intimität wird so eine Unmöglichkeit. Sie wird zur Bedrohung. Es entsteht ein Gefühl von Selbstentfremdung und Isolation. Verschiedenste Formen von Sucht-Verhalten sind das Resultat:

( “Ein Süchtiger strebt nach perfekter Unverletzlichkeit” Ernest Kurtz – Alcoholics Anonymous Expert ).

In der Beurteilung meines Zeugnisses der 7. Klasse hieß es: “Kati kann sich gut in die Probleme anderer Schüler einfühlen. Sie wird von ihren Mitschülern für ihre Sozialkompetenz sehr geschätzt.” Heute weiß ich, daß das, was meine Lehrerin damals in mir sah nicht nur eine tolle “Veranlagung” war. Das Elternhaus, in dem ich groß geworden bin, spielte bei der Entstehung dieses Verhaltens eine wichtige Rolle: Ich hatte eine sehr junge, unsichere, überfürsorgliche, zeitweise immer wieder abwesende Mutter. Mein Vater wirkte nach außen hin stark und selbstsicher. Aufgrund seines Aufwachsens ohne leibliche Eltern trug er aber ein Gefühl von “nicht gewollt sein” und Wertlosigkeit in sich, was er über Leistung und seinen starken Drang nach Anerkennung zu stabilisieren versuchte.

Meine einfühlsame Art hatte eine Schattenseite. Ich spürte mich selbst nicht mehr.

Die Strategie, die ich als Kind aufgrund dieser speziellen Eltern-Konstellation entwickelte, um mir ein Gefühl von Geborgenheit, Aufmerksamkeit und Liebe zu sichern war:

“Beobachte die Stimmung und Verfassung der Erwachsenen. Verhalte dich entsprechend! Erfülle ihre Erwartungen und enttäusche sie nicht!”

Daraus entstanden diese im Unterbewußtsein verankerten Glaubensmuster über mich:

“Deine Bedürfnisse sind unwichtig!” ” Du darfst keinen Fehler machen!” “Du genügst nicht!”

Resultat dessen war ein ängstlich überinvolviertes Bindungsverhalten:

www.katikoerner.de/aengstlich-ueberinvolviertes-bindungsverhalten/

Hinter meiner Fassade von Selbstsicherheit verbarg sich für viele Jahre die pure Angst. Ich war ein verlorenes kleines Mädchen, das einen gewissen Halt in ihren Partnerbeziehungen suchte. Ich war “von Beziehung abhängig”, habe mir selbst nicht vertraut und meinen Wert weder erkannt noch gefühlt. Wer ich abseits meiner Rollen, die ich spielte, wirklich war wußte ich nicht. Als Folge dessen habe ich mich in Partnerschaften bis zum kompletten Selbstverlust verbogen und angepaßt. Freundschaften habe ich vernachlässigt, wenn sie nicht ins Leben meines Partners zu passen schienen. Neues ausprobieren machte mir Angst. Ich hatte keinen Spaß daran, etwas einfach nur für mich zu tun. Unterbewußt habe ich meine Partner für die in mir wachsende Unzufriedenheit verantwortlich gemacht. Die negativen, nicht verarbeiteten sondern verdrängten Gefühle führten dazu, daß ich nach geraumer Zeit keine Liebe mehr empfinden konnte. Und so fühlte ich mich wie gelähmt: Ich hatte panische Angst vorm allein sein, konnte aber die Nähe des Mannes an meiner Seite kaum aushalten! Also bin ich – mehrmals!! – nahtlos von einer Beziehung in die nächste gewechselt. Nur um den selben Zyklus zu wiederholen…. Ich war noch nicht in der Lage die Hintergründe zu erkennen und mich selbst zu reflektieren.

Erst vehementer Leidensdruck gab mir die Kraft, mich brutal ehrlich mit mir auseinanderzusetzen, mich meinen Ängsten, meinen Kindheitsverletzungen und Schamgefühlen zu stellen und sie aufzuarbeiten. Ich konnte die alten Muster durchbrechen, weiß also ganz genau – auch aus eigener Erfahrung – daß unverarbeitete Traumen den Aufbau glücklicher dauerhafter Beziehungen unmöglich machen. Sie führen zu einem massiven Verlust an Energie und Lebensfreude.

Ca. 50% der Menschen in Deutschland leiden unter Bindungsangst und co-abhängigem Verhalten – meist leider ohne es zu wissen!

Fehlt das Verständnis dafür, dann tappt man im dunklen. Man glaubt, daß äußere Umstände verantwortlich für unlösbar scheinende Probleme sind. Mir ist das Thema “Unsichere Bindung und Co-Abhängigkeit” deshalb zur Herzens-Angelegenheit geworden. Ich habe lange und intensiv an Angeboten gearbeitet, um Menschen effektiv zu helfen.

Siehe:                        www.katikoerner.de/angebote/

Mein Wissen besteht nicht nur aus angeeigneter Theorie. Es ist selbst durchlebte Erfahrung! Ich weiß was funktioniert und was die Fallstricke sind. Es wird mir im Praxis-Alltag immer wieder bestätigt.

Stagnation führt in die Krankheit. Wachstum und Entwicklung sind Grundbedürfnisse des Menschen.

Den meisten Menschen ist bewußt, daß eine ungünstige Lebensweise, wie unpassende Ernährung und zu wenig Bewegung, zur Entstehung von Krankheiten führt. Oft wird aber nicht beachtet, daß anhaltender negativer Streß – durch ungelöste Probleme, wiederkehrende Konflikte, Beziehungsfrust oder das Aufschieben von Entscheidungen – ebenfalls langfristig die Gesundheit untergräbt. Das Verdrängen und Verweigern von Veränderung kostet eine Menge Energie und schwächt unser Immunsystem. Oft äußert sich das anfangs in einer diffusen, anhaltenden Abgeschlagenheit, in Antriebslosigkeit, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen oder einem Gefühl von “innerer Getriebenheit”. Wird dem weiterhin keine Beachtung geschenkt, dann kommt es zu Durchbruch-Symptomen. Das sind – je nach Konstitution – die verschiedensten chronischen Beschwerden.

Die Qualität unserer Beziehungen steht in direkter Relation zur Lebensqualität.

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Wir stehen vom ersten bis zum letzten Atemzug in Beziehung zu anderen. Die Aufarbeitung von Bindungsangst und den damit einhergehenden Problemen mit Intimität und offener Kommunikation ermöglicht  die Entstehung und Aufrechterhaltung glücklicher, harmonischer Partnerschaften, Familienbeziehungen und Freundschaften. Voraussetzung dafür ist die Bereitschaft und Fähigkeit zur Selbstreflexion, um eigene negative Verhaltensmuster zu erkennen und zu aufzulösen.

Der Grad der emotionalen Reife bestimmt die Qualität unserer zwischenmenschlichen Beziehungen.

Emotionale Fitneß ist die Fähigkeit, unsere Gefühle anzunehmen und sie zu verarbeiten. Dazu gehört auch die Fähigkeit sich in Lebenssituationen in Balance zu halten und “bei sich zu bleiben” ohne zu verdrängen. Emotionen sind unsere ganz individuelle Reaktion auf einen äußeren Einfluß! Das Außen ist nicht dafür verantwortlich, wie wir uns fühlen. Starke Gefühle entstehen in bestimmten Situationen als Resultate unsere Prägung und Erfahrungen. Wie wir reagieren hängt von unserer emotionalen Reife und dem Grad der Bewußtheit unserer Schwächen ab.

Gedanken sind Energie. Sie bestimmen wie wir unsere Umwelt wahrnehmen.

Unser Gehirn kann nicht zwischen einer lebhaften Vorstellung und einem tatsächlichen Erlebnis unterscheiden! Das können wir uns zunutze machen: Was kommunizieren wir uns selbst tagtäglich? Entspricht es der Realität? Ist es wahr? Ist es konstruktiv oder destruktiv? Hilft es uns, unsere Ziele zu erreichen? Oder blockiert es uns? Gedanken erzeugen Emotionen. Sie verändern die Art, wie wir uns und unsere Umgebung wahrnehmen. Also ist unsere Lebensqualität bis zu einem gewissen Grad von der Art wie wir denken abhängig!

Bei Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung Ihre Kati Körner

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