Er entscheidet sich nicht?

Ein Thema, zu dem es im Internet viele Ratschläge von Fachleuten gibt, die aus meiner Sicht eher dazu beitragen, vom Kern des Problems abzulenken und das eigene Ego zu füttern, ist das der “unklaren, unentschlossenen, bindungsunfähigen Männer”, die sich ihren potenziellen Partnerinnen gegenüber lauwarm, wechselhaft und ambivalent verhalten. Man vermittelt in diesen Artikeln alle möglichen Tricks und Kniffe, die den  betroffenen Frauen helfen sollen, “ihn doch noch rum zu kriegen” bzw. “ganz für sich” zu erobern.

Unter Überschriften, wie “So gewinnst du sein Herz.“, “Wie erobere ich einen Mann?” oder “Wie bekomme ich ihn zurück?” wird  der Eindruck vermittelt, daß es lediglich der richtigen “Technik” bedarf und alles wird sich wunschgemäß richten.

Das führt ganz sicher nicht in eine erfüllte Beziehung, denn der eigene Lernprozeß wird nicht angegangen sondern ausgeblendet. Und in unserer Welt geschehen Dinge nicht auf der Basis von Druck sondern nach dem “Sog-Prinzip”. Was bedeutet das für Menschen, die sich mit einem unklaren Partner konfrontiert sehen?

Um KLARHEIT zu bekommen gibt es nur den Weg des nach Innen schauens:

Erkennen und kommunizieren Sie eindeutig was Sie möchten. Bleibt Ihr Kandidat dann weiterhin schwammig und in einem “Vielleicht”, dann heißt es für Sie LOSLASSEN! Gehen Sie ohne zu kämpfen, stellen Sie sich Ihren Ängsten, nehmen Sie Ihr eigenes Leben in die Hand und leben Sie es! Denn langfristig bekommen Sie die Liebe, die Sie suchen niemals auf der Basis von Manipulation. Und um das, was zu Ihnen gehört müssen Sie auch nicht kämpfen. Wenn Sie ihr Sein mit Freude füllen, dann strahlen Sie das in Form einer anderen (höheren) Schwingung aus. Und damit ziehen Sie nur noch Menschen in Ihr Leben, die ebenfalls klar, entscheidungs- und bindungsfähig sind (Resonanzgesetz). Entweder Ihr Partner beginnt nun nachzuziehen und sich ebenfalls seinen Lernaufgaben zu stellen oder Sie werden über kurz oder lang einem Menschen begegnen, der dies schon für sich getan hat.

Das ist eine Aufgabe, die bei Betroffenen aber oft einen starken Widerstand auslöst: Loslassen macht unerträgliche Angst – Angst, den Menschen, den man glaubt zu brauchen, zu verlieren. Deshalb greift man gern nach jedem Strohhalm der Hoffnung, der einem verspricht, daß es lediglich der richtigen “Strategie” bedarf und nicht der Konfrontation seiner Ängste.

Worum geht es aber wirklich? Es geht um Bedürftigkeit und um das Erkennen und Ablegen der Illusion, daß es im Außen einen Menschen gibt, den ich brauche, um mich glücklich, vollständig und liebenswert zu fühlen. Man bürdet dem Partner damit eine beachtliche Last auf seine Schultern, da man ihn so letztendlich verantwortlich für’s eigene Glück und Wohlbefinden macht. Brauchende, co-abhängige Beziehungen basieren auf einem unausgesprochenem Handel: Beide Partner gehen in die Beziehung, um etwas zu bekommen und um eigene Defizite und Schmerzpunkte aus der Kindheit nicht so stark spüren zu müssen. Sie haben mit wahrhaftiger Liebe wenig zu tun.

In der heutigen Zeit funktionieren diese “Handelsbeziehungen” immer weniger. Es geht nun darum, die Fähigkeit zu erlangen, aus einem Zustand der Fülle in Beziehung zu einem zweiten gehen zu können – nicht aus dem Mangel heraus. Dazu ist es notwendig, zu lernen, der Zeit, die man mit sich selbst verbringt, Tiefe und Inhalt zu geben und gut für sich selbst zu sorgen. Es bedarf der Fähigkeit sich zu achten und mit allen Stärken und Schwächen bedingungslos anzunehmen. Es geht darum, den eigenen Wert nicht nur zu kennen, sondern auch zu fühlen. Denn alles was ich mir selbst nicht in der Lage bin zu geben werde ich von einem anderen nicht bekommen.

Loslassen erfordert Mut – Mut durch die Angst hindurch zu gehen und die kindlichen Verletzungen aufzuarbeiten. Ich begleite meine Patienten dabei indem sie von mir Werkzeuge an die Hand bekommen, die ihnen helfen die Angst zu überwinden, ihren Selbstwert aufzubauen und ihre Verletzungen aus der Vergangenheit zu heilen. Das passende homöopathische Konstitutionsmittel vereinfacht und beschleunigt den Entwicklungsprozeß hin zu einem nicht brauchenden, gefestigten, unabhängigen, liebesfähigen Selbst.

Bei Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung Ihre Kati Körner

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